Produktions-Controlling
Schaffen Sie Transparenz in der Produktion.

Produktions-Controlling

Seminar-Nummer: 6.37 Seminardauer: 3 Tage
62 Bewertungen

Wertschöpfung passiert zuallererst in der Produktion. Volatile Märkte, hohe Komplexität, technologische Sprünge, globale Lieferbeziehungen und spezifische Kundenwünsche stellen hohe Anforderungen an die industrielle Produktion. Anerkannte Benchmark und Industriestandard für ein modernes Produktionssystem ist die „schlanke“ Produktion, die hohe Flexibilität mit ausgezeichneten Qualitätsstandards zu wettbewerbsfähigen Kosten verbindet. Diese wird heute auch unter den Begriffen Operational Excellence (OpEx) oder World Class Manufacturing (WCM) geführt. Aufgaben des Produktions-Controllings sind es, den Leistungserstellungsprozess abzubilden, Abweichungen sichtbar zu machen und Entscheidungen betriebswirtschaftlich vorzubereiten, zu begleiten und zu überwachen. Es geht also nicht nur darum, die Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen zu gewährleisten, sondern dem Management alle Informationen bereitzustellen, um Kundenanforderungen qualitativ, termingetreu und gleichzeitig effizient gerecht zu werden.

Seminarnutzen

  • Sie lernen im Seminar Produktions-Controlling die Bedeutung der Produktion als Träger der Wertschöpfung kennen.
  • Ein effektives Produktionscontrolling wird sowohl die Leistungsseite als auch den Einsatz der Ressourcen transparent machen. Die Verfolgung und Erreichung übergeordneter Ziele sowie Qualität und Termintreue und auch die Effizienz des Einsatzes von Personal, der Betriebsmittel und des Bestandsmanagements stehen hier im Mittelpunkt.
  • Das Training Produktions-Controlling gibt Prinzipien und Werkzeuge an die Hand, die Produktionsprozesse transparent zu machen und nach schlanken Kriterien zu organisieren.
  • Mit den Methoden der Wertstromanalyse und des Value Stream Mappings (VSM) werden Prozessketten lückenlos sichtbar und mit Hilfe von Kennzahlen, sog. Key Performance Indicators (KPI), mess- und steuerbar gemacht.
  • Dabei können jedem Produkt die entsprechenden Prozesskosten zugeordnet werden. Ein Kennzahlensystem wird in der Schulung an einem konkreten Beispiel erarbeitet.

Seminarinhalt

  • Die Produktion im Wandel: von der dritten industriellen Revolution zu Industrie 4.0
  • Die schlanke Organisation als ganzheitliches Konzept: Eine moderne Arbeitsorganisation setzt auf Einbeziehung und Autonomie
  • Prinzipien der „schlanken“ Produktion: Auffinden und Eliminieren von Verschwendung als ständige Aufgabe aller Ebenen. Die „leane“ Toolbox: Total Quality Management, Just-In-Time in Produktion und Logistik, Total Productive Maintenance, Leadtime-Reduzierung, KAIZEN
  • Der Wertschöpfungsstrom – Value Stream Mapping als Instrument zur Darstellung, Analyse und Steuerung von Wertschöpfungsketten
  • Ganzheitliches Denken und Handeln im Controlling: Produktions-Controlling als Servicefunktion: Wie wirken die „richtigen“ KPI auf die Adressaten in der Wertschöpfungskette?
  • Strategische, operative und dispositive Kennzahlen zur Steuerung der Produktion: An praktischen Beispielen wird ein KPI-Baum erstellt
  • Der Produktions-Controller als Treiber und Moderator für Prozessverbesserungen in der Wertschöpfungskette

Dieses Praxis-Seminar und arbeitet mit aktuellen Beispielen aus dem Kreis der Teilnehmer.

Zielgruppen

Das Seminar Produktions-Controlling richtet sich an Controller und Manager mit steuernder und planerischer Verantwortung in Produktion, Engineering, Supply Chain und Arbeitsvorbereitung. Ideal wäre es, wenn zuständige Controller und Manager dieses Seminar gemeinsam besuchen.

Trainer/in

Dipl.-Kfm. Paul Lemoine

ist Vice-President Global Manufacturing & Operational Excellence bei der Inalfa Roof Systems, einem Tier-1-Zulieferer in der Automobilindustrie. In 2016 war er als selbständiger Unternehmensberater und Trainer in den Bereichen Business Excellence und Change Management insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, Produktion, Qualität und Supply Chain Management aktiv. Zuvor war er als Executive Director Quality & World Class Manufacturing bei der Magna Interiors Global für die Bereiche Qualität, Operational Excellence, SCM und kontinuierlichen Verbesserungen in den Werken und den unterstützenden Bereichen verantwortlich. Von 2006-2011 war er als Direktor Operations beim Kranhersteller TEREX-DEMAG für vier Produktions-Werke zuständig. Von 1986 bis 2006 hatte er verschiedene Führungsfunktionen bei den europäischen Ford-Werken und bei General Motors inne. Er hat u.a. das erste schlanke Supply Chain Management System bei Opel in Eisenach eingeführt. Mit dem Ford-Fahrzeugwerk in Köln konnte er wiederholt den Titel „produktivstes Werk der europäischen Automobilindustrie" (Harbour-Report) erringen.

Kontakt und Beratung

Cornelia Beer
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    Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer:
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