Logistik- und Supply Chain Controlling
So gestalten Sie eine effiziente und schlanke Supply Chain.

Logistik- und Supply Chain Controlling

Seminar-Nummer: 6.3 Seminardauer: 3 Tage
20 Bewertungen

Ein effektives und effizientes Supply Chain Management (SCM) kann zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen werden. Der Begriff SCM beschreibt die unternehmensübergreifende Planung und Steuerung von Waren-, Informations- und Geldflüssen über den gesamten Wertschöpfungsprozess – vom Rohmaterial bis zur Auslieferung des Produktes an den Endkunden. Das reibungslose Zusammenspiel der Beschaffungs-, Produktions- und Lieferprozesse ist essenziell für die kurzfristige Erfüllung von Kundenwünschen, günstige Einkaufskonditionen und eine schlanke Produktion. Diese Prozesse bieten erhebliche Potenziale zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Kundenzufriedenheit und Senkung der Kosten.  Ziel muss es daher sein, eine exzellente Supply Chain aufzubauen und erfolgreich zu steuern. Es gilt, Risiken zu identifizieren, Störungen und Brüche innerhalb der Wertschöpfungskette früh zu erkennen, wirkungsvolle Maßnahmen einzuleiten und den Erfolg zu messen. Das SCM-Controlling unterstützt das Management bei der strategischen Gestaltung sowie der operativen Steuerung dieser Wertschöpfungsketten.

Seminarnutzen

  • Sie lernen im Seminar Logistik- und Supply Chain Controlling die Bedeutung des Supply Chain Managements als Leistungserbringer im internen und externen Verhältnis kennen.
  • Darauf aufbauend sind Sie in der Lage, Ihre Supply Chain optimal zu gestalten und zu steuern bzw. als Business Partner und interner Berater das Management dabei zu unterstützen.
  • Hierzu sind Ihnen die wesentlichen Tools und Instrumente zur Prozessanalyse und -optimierung bekannt.
  • Sie wissen nach dem Training der Logistik- und Supply Chain Controlling Aufgaben, wie Sie Kennzahlensysteme aufbauen und das Working Capital durch Bestandsoptimierungen reduzieren können.

Seminarinhalt

  • Die Rolle des Supply Chain Managements in einem schlanken, exzellenten Unternehmen: Logistik als Kittmasse divergierender Kräfte in Vertrieb, Einkauf und Produktion
  • Einordnung der Unternehmensprozesse/-organisation in die Supply Chain und Erkennen der Möglichkeiten durch eine unternehmensübergreifende Sichtweise
  • Planung und Gestaltung der Beschaffungs-, Produktions- und Logistiknetzwerke zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor
  • Just-in-Time-Prinzip in Produktion und Logistik
  • Der Wertschöpfungsstrom – Value Stream Mapping als Instrument zur Analyse logistischer Abläufe in der Lieferkette und Eliminierung nicht wertschöpfender Anteile
  • Schrittweise Bestandsreduzierungen machen Prozesshemmnisse und -störungen sichtbar
  • Methoden zur produktionsgesteuerten Beschaffung und verschwendungsreduzierter Produktion
  • Ganzheitliches Denken und Handeln im Controlling: Auswirkungen von Entscheidungen im Supply Chain Management auf die Rentabilität des Unternehmens
  • Strategische, operative und dispositive Kennzahlen zur Steuerung der Supply Chain – Erstellung eines KPI-Baumes anhand von Best-Practice-Beispielen

Dieses Praxis-Seminar arbeitet mit aktuellen Beispielen aus dem Teilnehmerkreis. Daher sind Sie eingeladen, Ihre unternehmensspezifischen Prozesse mitzubringen. Dieses Seminar ist auch für Handelsunternehmen ohne eigene Produktionskapazität geeignet.

Zielgruppen

Das Seminar Logistik- und Supply Chain Controlling richtet sich an Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte, Projektmanager und Controller aus den Unternehmensbereichen Supply Chain Management, Produktion, Vertrieb, Einkauf und IT. Ideal wäre es, wenn Manager und Controller dieses Seminar gemeinsam besuchen.

Trainer/in

Dipl.-Kfm. Paul Lemoine

ist Vice-President Global Manufacturing & Operational Excellence bei der Inalfa Roof Systems, einem Tier-1-Zulieferer in der Automobilindustrie. In 2016 war er als selbständiger Unternehmensberater und Trainer in den Bereichen Business Excellence und Change Management insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, Produktion, Qualität und Supply Chain Management aktiv. Zuvor war er als Executive Director Quality & World Class Manufacturing bei der Magna Interiors Global für die Bereiche Qualität, Operational Excellence, SCM und kontinuierlichen Verbesserungen in den Werken und den unterstützenden Bereichen verantwortlich. Von 2006-2011 war er als Direktor Operations beim Kranhersteller TEREX-DEMAG für vier Produktions-Werke zuständig. Von 1986 bis 2006 hatte er verschiedene Führungsfunktionen bei den europäischen Ford-Werken und bei General Motors inne. Er hat u.a. das erste schlanke Supply Chain Management System bei Opel in Eisenach eingeführt. Mit dem Ford-Fahrzeugwerk in Köln konnte er wiederholt den Titel „produktivstes Werk der europäischen Automobilindustrie" (Harbour-Report) erringen.

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Cornelia Beer
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