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Analoges Denken ist in der VUCA-Welt überlebenswichtig

22.11.2019 von CA Redaktion | Unternehmensführung

Digitales Denken bewegt sich in den Kategorien richtig oder falsch. Es beruht auf Zahlen, Daten und Fakten, sucht klare Antworten und eindeutige „richtige“ Entscheidungen. Diese wiederum bedingen valide Informationen, die unter VUCA-Bedingungen eine Illusion bleiben. Um unter solchen Bedingungen bestehen zu können, erfordert es die Akzeptanz von Unschärfe, das Gehen von eher kleinen Schritten mit regelmäßigen Kurskorrekturen, eine offene Fehler- und Feedback-Kultur sowie Wissen über den Kontext und Hypothesen über mögliche Wirkungsketten bzw. -netze, also analoges Denken. Konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass sich Management und Controlling zukünftig vermehrt darauf einlassen müssen, im Rahmen der Planung in Bandbreiten zu denken und über die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von unterschiedlichen Szenarien zu diskutieren.

In einem Fachartikel „Die Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor in der VUCA-Welt“ für „Rethinking Finance“ beschreibt der CA-Trainer Jens Ropers Gedanken, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Transformationsprozesse nachhaltig funktionieren. Er endet mit der positiven Erkenntnis: „Für Geschäftsführer und Vorstände zeigt sich im analogen Denken und der sich daraus ergebenden Unternehmenskultur der vielleicht einzige Weg, den nachhaltigen Bestand des Unternehmens zu sichern.”

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