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Kennen Sie den Begriff „Serendipity“?

12.04.2019 von CA Redaktion | Controlling

Der Begriff ist nicht neu und doch zur Zeit hochmodern. Er ist nicht einfach zu greifen. Die British Translation Company hat Serendipity 2004 zu einem der 10 am schwierigsten zu übersetzenden Begriffe gewählt.

Die ursprüngliche Wortbedeutung könnte man mit „das zufällige Auftreten und die Entwicklung von Ereignissen in glücklicher oder nutzbringender Weise“ beschreiben. Der amerikanische Soziologe R. K. Merton nutzte  Serendipity für geniale wissenschaftliche Entdeckungen/Erfindungen.

Heute verstehen die meisten den Begriff eher insofern, dass große Entdeckungen durch Zufall in die Welt kommen und nicht durch systematische Arbeit erzeugt werden können.

Der Buchtitel «Serendipity: 77 zufällige Entdeckungen, die Geschichte schrieben» steht stellvertretend für diesen Trend. Und tatsächlich: Penicillin, Post its, Viagra und auch die Entdeckung Amerikas sind prominente Beispiele.

Aber vielleicht beschleicht uns trotzdem das ungute Gefühl, dass es mit der Entdeckung alleine nicht getan ist. Das Neue muss weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht werden. Und das ist keine Frage von Zufällen, sondern von Professionalität.

Es braucht einen Prozess, der sehr wohl gesteuert werden kann – angesichts der hohen Kosten und der noch höheren Bedeutung für den künftigen Unternehmenserfolg auch gesteuert werden sollte. Allerdings nicht mit den Kennzahlen-Systemen wie sie häufig heutzutage zu finden sind.

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