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Aufwachen!

03.02.2016 von CAP Newsletter | Soziale Kompetenzen

Lebensenergie steigern

 

Wie geht es Ihnen?
Diese Frage soll keine daher gesagte Floskel sein. Sein eigenes Befinden immer mal wieder zu reflektieren ist wichtig. Ebenso wie das Ihrer Mitarbeiter und Kollegen. Denn vielleicht fühlt sich der eine ausgepowert und ohne Elan, während es dem anderen an Zielen und Perspektiven mangelt? Oder es fehlt allgemein an Begeisterung – und damit an einer wichtigen Voraussetzung für gute Arbeit.

Bei der Frage, was führt dazu, dass viele Mitarbeiter oft wenig inneren Antrieb verspüren, spielen viele Faktoren eine Rolle – nicht zuletzt die Ausschüttung von Adrenalin. Das macht auch die folgende Episode von unserem Trainerkollegen Rainer Runzer aus dem Unternehmensalltag deutlich.

Das Seminar zu diesem Thema aus unserem Programm Soziale Kompetenz (CAP) heißt Eigene Lebensenergie steigern. Es hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitern oder Kollegen, den Zustand optimaler Motivation und außergewöhnlicher Leistungsfähigkeit zu erlangen – ohne sich dabei auszupowern. Freuen Sie sich auf viele neue Impulse und praktische Erfahrungen, die Sie sofort in Ihrem Alltag umsetzen können.

Herzlichst Ihr
Prof. Detlev R. Zillmer
Trainer und Partner, CA Akademie AG

 

Aufgeweckt statt ausgepowert

Geschafft. Herr F. steigt in sein Auto. Es war wieder mal ein anstrengender Tag, er ist müde und fühlt sich ausgelaugt. Die vielen Meetings. Die vielen endlosen Diskussionen. Und die ständigen Einwände seines Chefs, denen er einfach nicht gewachsen ist … Jedes Mal, wenn sie über das aktuelle Projekt sprechen, gibt es Knatsch.

„Es soll eine Veränderungsreise geben und keiner nimmt die Mitarbeiter mit.“

Lebensenergie

Erst hinterher, auf dem Heimweg kommen ihm die besten Formulierungen. Da kann er argumentieren wie ein Weltmeister! Doch liegen diese Denkblockaden wirklich nur an der Hetze des Alltags? Herr F. hört tief in sich hinein und spürt eine tiefe Unzufriedenheit. Er weiß selbst, dass er immer öfter schnell hingeschusterte Standard-Lösungsvorschläge abliefert, die auch seinen eigenen Ansprüchen an Qualität und Innovationskraft nicht genügen. Wie soll er dann seinen Chef davon begeistern? Er fühlt sich wie ein Versager.

Aber was ist die Lösung? Soll er kündigen? In einem neuen Job ist es vielleicht auch nicht besser. Herr F. beschleicht eine Ahnung: Muss er vielleicht an sich selbst arbeiten? Ein paar Tage später schnappt er im Radio das Ende einer Reportage auf:

„… der Mensch wird generell von seinen Gefühlen getrieben, wobei vor allem unsere Hormone unsere Handlungen beeinflussen. Einfach erklärt produzieren wir zwei Neurotransmitter, das Adrenalin und das Dopamin. Dopamin macht uns aufnahmefähig, lässt uns denken, auswählen und ist für unser Wohlbefinden zuständig. Adrenalin brauchen wir zum Überleben, es sichert unsere fokussierte Wahrnehmung, den Tunnelblick im Falle von Gefahr und die entsprechende Reaktion. Das Denken ist bei einem Adrenalinschub quasi ausgeschaltet. Wenn wir also unter Stress stehen bedeutet dies, dass wir im Hamsterrad des Adrenalin gefangen sind. Reaktiv, mit starrem Blick und ohne Wahl…

Herr F. denkt: Das ist genau mein Thema. Welch eine Fügung! Es ist also das Adrenalin, das mich blockiert! Hat mir nicht eine Kollegin erst gestern von einem Seminar erzählt, in dem es genau darum ging, wie man aus dieser Hormonfalle herauskommt? Das werde ich auch besuchen.

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