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Die CA „Fuckup-Night“

26.04.2019 von CA Redaktion | Fach-News
Fuck up Night – erfolgreich scheitern

Es gibt unzählige Studien die sich mit den Gründen, warum Unternehmungen scheitern, beschäftigen. Eigentlich müssten alle Gründe (Konzept, Team, Prozesse, Motivation, Kommunikation, äußere Einflüsse etc.) hinreichend bekannt sein. Dennoch scheitern wir täglich an irgendwelchen Kleinigkeiten, unscheinbaren Prozessen oder unvorhergesehenen Situationen – und lernen daraus. Scheitern und Erfolg sind 2 Seiten einer Medaille. Erfolg bedeutet auch, nach einer Erfahrung, einer Niederlage wieder aufzustehen, sich neu zu motivieren.

Ebenso wie die 2 Referenten der „Fuckup-Night“ am 16.05.2019 in Hamburg: Damian Izdebski und Susi Kentikian.

Damian Izdebski, ist ein Studienabbrecher, IT-Unternehmer und Buchautor. Er war in Österreich schon einmal Unternehmer des Jahres bis sein Unternehmen „DiTech“ in die Insolvenz schlitterte und Damian Izdebski von den gleichen Journalisten medial geprügelt wurde, die ihn vorher noch hofiert haben. Heute ist er wieder erfolgreicher Unternehmer und Pionier im österreichischen Multi-Channel-Handel. Sein Thema: „#startupagain – Meine Besten Fehler“.

Die langjährige Boxweltmeisterin Susi Kentikian spricht über große Siege und bittere Niederlagen in ihrer Karriere und ihrem Leben und wie sie es geschafft hat, all die negativen Gefühle in Kraft umzuwandeln.

Was wir auch wissen, Scheitern und Erfolg sind fragil und volatil und können auch in der Reihenfolge rasch wechseln. In einem komplexen, volatilen Umfeld können Fehldeutungen und Fehlentscheidungen entstehen. Was gestern noch sinnvoll erschien ist heute obsolet. Um mit dieser VUCA-Welt (Volatility-Uncertainty-Complexity-Ambiguity) umzugehen, erfordert es die Akzeptanz von Unschärfe, das Gehen von eher kleinen Schritten mit regelmäßigen Korrekturen. Stichwort Agilität.

Andererseits beeinflusst häufig eine zu geringe Fehlertoleranz unser Handeln und hemmt damit Entwicklungen. Denn über Fehler sprechen wir nicht gerne. Doch seit ein paar Jahren ändert sich das Verständnis dazu, wir sprechen von einer „neuen Fehlerkultur“, von der „Kunst des Scheiterns“ von „Lernkurven“. Scheitern ist ein wichtiger Baustein in jedem kreativen Prozess. Ein „Fuckup“ ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer innovativen Entwicklung.

Daher sind auf der der „Fuckup-Night“ die Teilnehmer aktiv gefordert. Nach den inspirierenden Vorträgen der beiden Referenten berichten wir uns gegenseitig von Situationen, Projekten und Ideen, die (erfolgreich) gescheitert sind – und lernen gemeinsam daraus. Im geschützten Raum darf jeder endlich mal über Misserfolge sprechen – oder einfach nur zuhören. Unser Ehrenkodex: Alles, was berichtet wird, bleibt im Teilnehmerkreis!

Haben Sie auch ein Projekt, über das Sie berichten möchten?

Die Abendveranstaltung beginnt um 17.00 Uhr in der Sturmfreie Bude Hamburg Alster

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