Optimierte Steuerung und steuerliche Optimierung kombinieren
Leitgedanke
Seminarziel
Seminarinhalt
Zielgruppen
Trainer
Termine, Preise und Anmeldung
Leitgedanke
Das Seminar präsentiert in kompakter Form Verrechnungspreissysteme:
- Interne Verrechnungen: Empfehlungen zur Leistungsverrechnung zwischen Abteilungen/Business Units innerhalb eines Unternehmens.
- Externe Verrechnungen: Vorstellung der international anerkannten Verrechnungspreismethoden für grenzüberschreitende Transaktionen zwischen Konzerngesellschaften. Steuerliche Dokumentationsvorschriften und Sanktionen.
Seminarziel
Den Seminarteilnehmern soll die Sicherheit vermittelt werden, für die unterschiedlichsten Liefer- und Leistungsbeziehungen innerhalb eines Unternehmens, aber auch zwischen Konzerngesellschaften die sachgerechten Verrechnungspreismethoden zu identifizieren und in einer Gruppenübung umzusetzen. Nach einer betriebswirtschaftlichen "Auffrischung" sollen anhand zahlreicher Praxisfälle steuerrechtliche, aber auch konzernpolitische Aspekte der unterschiedlichen Verrechnungspreissysteme beleuchtet werden.
Seminarinhalt
Sonntag
20:00 Uhr: Einführung in das Thema und "Who is who"
Montag
Interne Verrechnungspreise
- Unterschied Umlage zu interner Verrechnung
- Fehlentscheidungen bei Umlagen
- Center-Struktur und interne Verrechnung
- Regeln der internen Verrechnungssystematik
- Interne Verrechnungspreise und Vertriebssteuerung
- wichtige interne Verrechnungspreise: Marktpreise, Produktkosten, Herstellungs- und Selbstkosten, Prozesskosten)
- Leistungsvereinbarungen in Shared Service Centern (Service-Level-Agreement)
Externe Verrechnungspreise
- Fremdvergleichsgrundsatz
- Internationale Verrechnungspreisvorschriften
- Kurzer Exkurs zu Steuerrecht und Sanktionen
- Gesellschaftstypen: Routinefunktion, Mittelunternehmer, Strategieträger
- Externe Verrechnungspreis-Methoden: Preisvergleichs-,Wiederverkaufspreis-, Kostenaufschlagsmethode, TNMM, profit split
- Gruppenübung zur Funktions- und Risikoanalyse
Dienstag
- Transaktionstypen: Warenlieferung, Dienstleistung, Entsendung, Lizenzierung, Finanzierung
- Determinierung des "richtigen" Verrechnungspreises: Bandbreitenbetrachtung, Datenbankanalysen
- Darstellung von externen Verrechnungspreisaspekten anhand zahlreicher Praxisfälle entlang eines Unternehmenslebenszyklus:
- Ausgang: Deutsches produzierendes Unternehmen mit deutschen/ausländischen Fremdkunden
- Gründung Auslands-Vertriebs-Tochter: Eigenhändler vs. Handelsvertreter Gründung Auslands-Produktions-Tochter: Eigenproduzent vs.Auftragsfertiger
- Verrechnung von Dienstleistungen: Konzernumlage vs. Pool, Entsendung, Lizenzen und immaterielle Wirtschaftsgüter
- Finanzierung
- Verrechnungspreisdokumentation
- Funktionsverlagerungen
Mittwoch
- Gruppenübung: Überprüfung einer Verrechnungspreisdokumentation aus Betriebsprüfersicht
- Harmonisierung interner und externer Verrechnungspreise oder „Zwei-Preis-System“?
- Zusammenfassung und Ausblick
- Transfer
Zielgruppen
Das Seminar richtet sich an Manager und Controller, die für Verrechnungspreisaspekte verantwortlich sind und mehr über die theoretischen Hintergründe, aktuelle Erkenntnisse aus Betriebsprüfungen und insbesondere praktische Lösungsansätze erfahren wollen. Das Seminar behandelt rund ein Drittel der Zeit interne und zwei Drittel der Zeit externe Verrechnungspreise.
Trainer
Dipl.-Wirtschaftsinformatiker, StB, CVA, Jörg Hanken
begann seine berufliche Laufbahn in der Steuerabteilung von Arthur Andersen, dort Bestellung zum Steuerberater, anschließend Head of Tax Central European Region bei Ingram Micro. Danach Rückkehr zu einer BIG 4. Aktuell leitet er als Partner die Münchener Verrechnungspreisgruppe von PWC. Er beschäftigt sich seit Jahren schwerpunktmäßig mit der Planung, Implementierung, Dokumentation und Verteidigung von Verrechnungspreissystemen sowie mit internationalem Unternehmensteuerrecht. Er betreut zahlreiche Mandate vom gehobenen Mittelstand bis zu börsennotierten Konzernen aus den verschiedensten Branchen.
Dipl.-Oec. Guido Kleinhietpaß
Nach seinem Studium an der Ruhr-Universitat Bochum arbeitete er zunächst im Einkaufs- und Produktmanagement-Controlling der Raab Karcher Baustoffe Holding in Frankfurt. Danach wechselte er in das Controlling der Business Line Skin Care der Degussa nach Krefeld. Er kümmerte sich dort schwerpunktmäßig um die Mittelfristplanung, die unterjährige Erfolgssteuerung und Fragen des Vertriebscontrollings. Später bekam er die Gesamtprojektleitung zur Rentabilitätssteigerung des Geschäftsbereichs übertragen. Seit 2002 Trainer und seit 2006 Partner der Controller Akademie. Zu seinen Schwerpunkten zählen Businessplanung, Investitionsrechnung, Kommunikations-Controlling, Kostenmanagement, Verrechnungspreise und Vertriebs-Controlling. Firmenintern betreut er zudem das Lernen per Unternehmensplanspiel.



