Fachseminare > Logistik-Controlling
Die schlanke Supply Chain

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Termine, Preise und Anmeldung

Leitgedanken

In vielen Unternehmen stehen Kostensenkungsprogramme auf der Tagesordnung. Der gewünschte Servicegrad gegenüber dem Kunden soll jedoch gehalten werden. Dabei streben die Zielsetzungen nach kurzfristiger Erfüllung der Kundenwünsche, günstigeren Einkaufskonditionen und einer kontinuierlichen Fertigung mit niedrigen Beständen auseinander. Die Logistik nimmt in diesem Spannungsfeld ohne Zweifel eine ergebnisrelevante Rolle ein.

Seminarziele

Die Teilnehmer sollen die Bedeutung der Logistik als Querschnittsfunktion und als treibendes Element für Prozessverbesserungen zur Kosteneinsparung und Rentabilitätssteigerung kennenlernen. Das Seminar Logistik-Controlling gibt Werkzeuge an die Hand, logistische Prozesse ergebnisorientiert mit zu gestalten. Die Methoden der Value Stream Analysis und Prozesskonzeption werden dazu in Fallstudien geprobt. Die Vorgehensweise wird an konkreten Praxisbeispielen und Übungen an selbst gewählten Prozessen aus dem Kreis der Teilnehmer deutlich gemacht.

Seminarinhalt

Sonntagabend
Vorstellung der Teilnehmer und der Referenten. Fachliche Einstimmung: Controlling und die Rolle der Controller

Montag

  • Die Rolle der Logistik in einem schlanken Unternehmen: Logistik als Kittmasse divergierender Kräfte im Vertrieb (kurzfristige Erfüllung der Kundenwünsche), Einkauf (günstige Konditionen), Produktion (kontinuierliche Fertigung)
  • Die "schlanke" Organisation als ganzheitliches Konzept: Total Quality Management, Just-in-Time-Produktion und -Logistik, Total Productive Maintenance
  • Anwendungsübung Teil 1: Prozessbeschreibung, Gruppenarbeit, Präsentation, Diskussion und Interpretation
  • Instrumente zur Analyse von logistischen Abläufen (value stream analysis) mit Beispielen aus der praktischen Anwendung (auch in Videofilmen)
  • Anwendungsübung Teil 2: Value Stream Analysis

Dienstag

  • Just-in-Time in Beschaffung und Produktion:
    Produktionssynchrone Bereitstellung von Materialien bei minimalen Beständen – Fließfertigung, verschwendungsreduzierte Produktion mit hohen Qualitätsanforderungen, Reduzierung von Rüstzeiten, gleichmäßige und harmonische Produktionssteuerung
  • Anwendungsübung Teil 3: Sollprozesse und Kennzahlen
  • Merkbild zum ganzheitlichen Denken und Handeln im Controlling: Einfluss der Logistik auf Rentabilität und Liquidität

Mittwoch

  • Just-in-Time als Problemlösungskultur: Sichtbarmachen von Problemen durch kontrolliertes, schrittweises Reduzieren der Bestände und damit Verminderung der Komplexitätskosten und des gebundenen Kapitals
  • Teamorganisation: Konkrete Hinweise für den Einstieg in den Optimierungsprozess der Wertschöpfungskette (value stream
  • Logistik-Kennzahlen: Definition und Nutzen
  • Transfersicherung

Wichtig: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein Klausurseminar, das auch ein Programm nach dem Abendessen vorsieht. Dadurch profitieren die Teilnehmer neben den Seminarinhalten auch vom Erfahrungsaustausch untereinander in Gesprächen und Diskussionen.

Zielgruppen

Das Seminar Logistik-Controlling richtet sich an Manager und Controller aus allen Unternehmensbereichen mit logistischer Verantwortung wie Beschaffung, Produktion und Distribution. Nach den Erfahrungen der Teilnehmer des Seminars ist es für die Umsetzung von Seminarinhalten im Unternehmen ideal, wenn verantwortliche Manager und zuständige Controller dieses Seminar gemeinsam besuchen.

Trainer

Dipl.-Kfm. Paul Lemoine
ist als Director Operations bei der TEREX-DEMAG in Zweibrücken verantwortlich für die Fertigung in den drei inländischen Werken und im ungarischen Zuliefererwerk. Darüber hinaus steuert er die Einführung des TEREX Business Systems für die Transformation zu einem „schlanken“ Unternehmen. Davor hat er seit 1986 verschiedene Führungsfunktionen bei den europäischen FORD Werken und bei General Motors sowohl im operativen Bereich als auch bei der Einführung von lean Production / lean Logistics inne. Lemoine hat u.a. das erste schlanke materialwirtschaftliche System bei Opel Eisenach eingeführt. Mit FORD in Köln konnte er wiederholt den begehrten Titel „produktivstes Werk der europäischen Automobilindustrie“ erringen, 2006 den „lean Production Award“.